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Musik lernen ...

Die musikalische Sozialisation verläuft bekanntlich sehr verschieden. Während die einen schon früh mit einem Instrument vertraut (gemacht) werden, geht diese Erfahrung an anderen mitunter gänzlich vorbei. Das gilt auch - und vielleicht besonders - für unsere Notenschrift. Für die einen ist die traditionelle Notation eine Selbstverständlichkeit, die keiner weiteren Klärung bedarf, für die anderen ist sie ein hochgradig abstraktes System an Zeichen, die bisweilen sogar willkürlich erscheinen.

Sprachlos verfolgt der Ungeübte das so genannte "Vom-Blatt-Spiel" eines Instrumentalprofis, und das, was da zu hören ist, grenzt schon an Zauberei ...

Sicher, das Leben lässt sich auch meistern ohne diese Kenntnisse, aber ist es nicht auch die Aufgabe des Musikunterrichts, einen ganz kleinen Einblick in die Welt derer zu geben, die ihre Lebensqualität mit dieser Kenntnis an so vielen Stellen unglaublich steigern können?

Ein kleines musikpraktisches Angebot sollte jedenfalls allen Schülerinnen und Schülern - an allen Schulen - gemacht werden. Entscheidungen für das eigene Leben werden anschließend getroffen - in Kenntnis und nicht in Unkenntnis dessen, was man ablehnt.

Die Wege der Vermittlung treiben allerdings bisweilen selbtsame Blüten - auch heute noch.

Mit Blockflöte und Kinderklarinette ...

Erfahrungen im Musikunterricht der allgemein bildenden Schulen belegen immer wieder, dass der mehr oder weniger selbstverständliche Umgang mit der traditionellen Notation eher Wunsch als Wirklichkeit ist.

Neue Wege des Lernens führen dazu, dass die Elemente der Musik (Stichwort: musikalische Alphabetisierung) in atemberaubendem Tempo memoriert werden könnten und innerhalb kürzester Zeit für die praktische Arbeit im Fachunterricht zur Verfügung stehen.

Musikalische Analyse - den Vorlagen mit dem Textmarker zu Leibe rücken! 

Die Faszination eines Musikwissenschaftlers bei der "Lektüre" eines Notentextes ist für den musikalischen Laien nicht immer nachvollziehbar. Mit strahlenden Augen wird der Text aufgesogen. Dem Laienauge will sich der Grund für die Freude nicht so recht erschließen, lässt die Vorlage doch nicht viel mehr erkennen als eine Ansammlung von hochgradig symbolischen Zeichen.

Im Laufe der Zeit hat man sich bei der Vermittlung der traditionellen Notation so allerlei einfallen lassen. Von Grafiken und Farben über kurze Reime ist alles dabei. Vieles deutet darauf hin, dass es nur einen einzigen Weg gibt: die instrumentale Praxis!

Zumindest dürfte ohne jedweden instrumentalpraktischen Bezug eine intensive Beschäftigung mit deer musikalischen Schriftlichkeit - in Form von traditioneller Notation - in aller Regel nur kleinste Früchte tragen - wenn überhaupt.